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Der Nebelmentorenmond zeigt der SchlammSchülerpfote das Territorium

"Du schaffst das" meinte er zuversichtlich, während er sich nach hinten Zwängte und Schlammpfote dann aufmerksam folgte, jederzeit bereit in aufzufangen - auch wenn er nicht erwartete das der Schüler fallen würde. 
//Vorsicht ist besser als Nachsicht// 
Sobald sich Schlammpfote in bewegung setzte, tat auch er das. Er merkte sich schonmal fürs weitere Training, bei höhen aufzupassen. Schließlich sollte sein Schüler Spaß haben und sich nicht quälen müssen.

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Ich schnippte mit dem Schwanz, zum Zeichen dass ich ihn gehört hatte. Zu größeren Bewegungen war ich nicht fähig. Ich setzte langsam und vorsichtig immer eine pfote vor die andere. Ganz ruhig und ganz vorsichtig. Dann passiert auch nichts. Obwohl ich im Gegensatz zu sonst, unheimlich verkrampft war, entspannte ich mich ein bisschen. Eichenzweig ist hinter mir. Ich kann nicht fallen. Es wird alles gut. Den Blick auf meine Pfoten gerichtet, kam ich gut voran. "Wohin soll ich denn gehen?", rief ich nun ein bisschen ruhiger. Ich hatte wieder ein bisschen Mut gefasst. Doch mich umzudrehen, stand außer Frage, dass traute ich mich nicht. Kleine Bewegungen gingen, aber größere waren ausgeschlossen. Sonst bestand die Gefahr, dass ich mein Gleichgewicht verlieren würde.

(Nebelmond Stecki ist nicht auf der alten Seite zu finden, weil ich meinen Account ja wegen des Hacker sicherheitshalber gelöscht habe,wodurch alle Nachrichten mit verschwunden sind...)

 

Nebelmond folgte seinem Schüler aufmerksam, wobei diese Aufmerksamkeit auch nicht nachlies, während er die Frage beantwortet.

"Wir klettern ganz runter, dann übernehme ich wieder die Führung. Du machst das gut, Schlammpfote" die Ermutigung fügte er noch hinzu, eben um seinem Schüler Mut zu machen. Nebelmond wusste schließlich selbst gut, wie schwer es war Ängste zu überwinden und mit ihnen umzugehen, weshalb er Respekt hatte, wie tapfer Schlammpfote schon in jungen Jahren war, was dies anging.

 

(unr wieder kurz..........) 

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(Achso, okay)

"Wir klettern ganz runter, dann übernehme ich wieder die Führung", ertönte die Stimme meines Mentors hinter mir. Ich musste schlucken. Wir klettern ganz runter?! Das klang nicht sehr angenehm in meinen Ohren. Dass er die Führung dann wieder übernehmen würde, das klang wiederum besser. Okay, okay du schaffst das! Wollte ich mir selber Mut machen. "Du machst das gut Schlammpfote", meinte Nebelmond hinter mir, als hätte er meine Gedanken gelesen. Als ich langsam runter kletterte, legte ich meine Ohren ganz flach an. Sie waren fast nicht mehr zu sehen. Meinen Schweif streckte ich weit aus, um das Gleichgewicht besser zu bewahren.

Ich setzte eine Pfote vor die andere und kletterte so vorsichtig, Stein für Stein immer weiter runter. Jedesmal, wenn meine Pfote für einen kurzen Moment ohne Halt in der Luft hin, bekam ich eine  riesigen Schrecken. Ich riss die Augen auf und stoppte kurz zu atmen. Dann spürte ich einen Felsen unter mir und ich atmete weiter. Ich war gerade froh, dass keine andere Katze als Nebelmond hier war, denn ich sah bestimmt nicht mutig oder toll aus, mit meinen aufgerissenen Augen, den angelegten Ohren und dem gesträubten Fell.

Aufmerksam beobachtete Nebelmond seinen Schüler, stolz das dieser sich weiter traute - und natürlich froh deswegen, weil er ihm gerne das Territorium zeigen wollte. Zwar wurden sie sich unten etwas beeilen müssen, doch das machte nichts, solange Schlammpfote sicher unten ankam.

"Wir habens gleich" ertönte schließlich Nebelmond Stimme, als sie nicht mehr weit weg vom Boden waren. Einen Moment erwägte er einfach hinab zu springen, doch er Zügelte die Übermut und folgte weiter dem jungen Kater. Dieser wirkte angespannt und ängstlich, doch der Krieger fand es schon beeindruckend, dass er den Mut hatte weiter und weiter zu gehen. 

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(Tut mir unendlich leid, dass ich so lange weg war! I am sorry 🙁  )

"Wir habens gleich", hörte ich die Stimme meines Menors hinter mir. Ich schöpfte sofort Hoffnung und neue Energie durch strömte mich. Ich wagte einen Blick nach unten und bemerkte überrascht, dass wir schon sehr nah am Boden waren. Freudig machte ich ein bisschen schneller und stolperte ein bisschen. Doch ich fing mich schnell wieder und sprang dann, als ich nur noch eine kurze Fuchslänge vom Boden entfernt war, halbwegs elegant ab. Dass der Sprung nicht perfekt war, machte nichts. Dass ich sehr lange gebraucht hatte um unten anzukommen, machte nichts. Dass ich entdeckt hatte, dass ich Höhenangst hatte und mich ziemlich blamiert hatte, machte nichts. Denn ich war endlich im Territorium und sicher unten angekommen! Nur das zählte!

Wobei, wenn ich so darüber nachdachte, machte es schon was. Ich hatte nicht gerade einen guten Eindruck gemacht. Schlammpfote, der Angsthase. Nein, okay das stimmt nicht ganz so. Schlammpfote, der Höhenangsthase passt besser. Doch es störte mich nicht allzu sehr, denn ICH WAR ENDLICH IM TERRITORIUM!

"Gehen wir sofort los?! Wohin als erstes?", aufgeregt schaute ich mich um. Mein Fell dachte gar nicht daran, sich zu glätten. Jetzt stand es vor Aufregung ab.

Nebelmond beobachtete seinen Schüler weiterhin aufmerksam, erst als sie beide sicher unten gelandet waren ließ er seinen Blick kurz über das altbekannte Territorium schweifen. Schlammpfote schien begeistert und das konnte der Krieger nachvollziehen, schließlich sah er es zum ersten mal - ihr Territorium, ihr Zuhause. Nebelmond lächelte, einerseits einfach wegen des Gedanken und anderseits weil sie es geschafft hatten. Doch er wollte die Zeit nicht verplämpern, was der Grund für seine Wendung an Schlammpfote war. 

"Ja, tun wir. Ich zeige dir Stück für Stück alles..." meinte er mit einem leichten Lächeln und bewegte sich sogleich zum Kiefernwäldchen. "Merke dir die Orte, denn umso schneller du dich im Territorium auskennst, desto besser. " fügte er am Rande hinzu, nickte seinem Schüler zu und setzte sich daraufhin in Bewegung.

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Nebelmond wartete auch nicht lange und wollte gleich beginnen. "Ja, tun wir. Ich zeige dir Stück für Stück alles...", sagte er und und setzte sich in Bewegung. Euphorisch machte ich mich daran ihn einzuholen. Er meinte noch kurz, dass ich mir unbedingt die Orte merken sollte und ich nickte eifrig. Auf jedenfall, ich würde mir alle Orte ganz doll einprägen! Außerdem wollte ich nicht im Territorium sein und keine Ahnung haben, wo ich langegehen sollte. Gleich darauf überkam mich aber auch schon eine Welle von Sorgen. Das Territorium war so groß... Was wenn ich mir das alles gar nicht merken könnte? Was wenn ich vollkommen die Orientierung verlieren würde. Was wenn...? Diesesmal stoppte ich sofort meine Zweifel und machte in meinen Gedanken einen Punkt. Ich wollte mir jetzt nicht schon alles mögliche ausmalrn, was möglicherweise passieren könnte. Ich würde einfach im hier und jetzt leben. Sorgen konnte ich mir später immer noch machen. Ich machte mir in meinem Kopf eine Regel: Erstmal die Situation kennenlernen, erst dann urteilen.

Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder meinem Mentor zu und bemühte mich mit ihm Schritt zu halten. Entgegen meiner Erwartungen war das nicht allzu schwer. Meine Beine waren länger als ich es erwaretet hatte und sehr bald trabte ich fröhlich neben Nebelmond her. "Und das hier ist der Kiefernwald?", fragte ich staunend, während ich mich mit großen Augen umblickte. Ich legte meinen Kopf in den Nacken um zu diesen riesigen Bäumen hoch zu schauen.

(ich bemühe mich dir bald zu antworten, nur jetzt nichtmehr. )

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"Ganz genau. Kiefern wachsen besonders hoch und haben interessante... Blätter, genauer gesagt haben sie Nadeln und sind daher Nadelbäume. Im Unterholz, welches unter anderem aus ebenjener Nadeln besteht, versteckt sic gerne Beute." erklärte Nebelmond mit ruhiger, aber freundlicher Stimme und hob dabei kurz eine Nadel auf, um dem Schüler zu zeigen, was er meinte. Denn sagen konnte er viel, doch ein Bild brandte sich ein.

" Dazu haben kiefern auch noch Zapfen, aber wir sind ja nicht wegen Naturkunde hier, sondern um dir das Terri zu zeigen, daherrr" er beendete den angefangenen Satz nicht, wurde abrr etwas schneller - nicht viel, aber trotzdem. Vorne konnte er bereits die lichter werdenden Bäume sehen, die langsam aber sicher blick auf die Kampfkuhle zuließen.

"Dort vorne ist die Kampfkuhle - Ihren Zweck kannst Du dir vermutlich erschließen und ebenso, dass wir einige Zeit dort verbringen werden." 

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